Artikel: Wildnis-Ambassadoren

Fachartikel: Wildnis-Ambassadoren auf Schatzsuche

Hier der Link zur Webseite Freunde der Serengeti FSS und zum Artikel

http://www.serengeti.ch/habari

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Ein Tag im Busch – Eindrücke eines Gastes

Am Flughafen eingetroffen erwartet uns der Guide von Eco Safari. Wir fahren durch kultiviertes Land, durch Dörfer und kleine Städte. Die Erde leuchtet rot – die Vegetation ist dicht. Unser Fahrer dirigiert das Reisegefährt entlang kleinen, farbigen Hütten – Kinder winken am Strassenrand.  Wir machen Halt auf einem Markt. Ich lasse mich vom bunten Treiben, den Düften und Farben verzaubern. Bald weicht der Asphalt einer holprigen, sandigen Strasse – die Fahrt geht weiter durch die „WEITEN AFRIKAS“.

Ein unscheinbarer Wegweiser lässt mich erahnen, dass wir bald im Camp ankommen werden. Das Zelt-Dorf taucht unverhofft hinter ein paar Büschen auf. Die Crew begrüsst uns mit einem fröhlichen „Karibu Afrika“ (Willkommen in Afrika)! Nach der langen Reise sind wir froh über das einfache, aber sehr feine Mahl. Danach sitze ich gemütlich mit den anderen Gästen am Lagerfeuer und wir lauschen alle wie gebannt den fremden Geräuschen. Ich kann es kaum glauben, dass ich in meinem Zelt ein richtiges Bett vorfinde, in das ich müde aber zufrieden hineinsinke.
Bei Sonnenaufgang höre ich, wie ich später erfahre, den Laut des Hadada Ibis und anderes Vogelgezwitscher. Ein sicheres Zeichen dafür, dass der Morgen über der Savanne erwacht.

Der Staff von Eco Safari hat bereits ein stärkendes Frühstück mit frischen Früchten vorbereitet. Bei einem Chai (Tee) oder Kahawa (Kaffee) erwacht nun auch für die Gäste der erste Morgen in der Savanne. Nach einer Erkundungsfahrt kehren wir mit ersten Eindrücken ins Camp zurück. Zikaden zirpen, die Hitze legt sich über das weite Land, ein warmer Wind weht. Das ist die Tageszeit um zu entspannen, im Schatten ein Buch zu lesen und die Natur auf sich wirken zu lassen. Später nimmt uns der Guide mit auf einen Nature Walk und bringt uns neues, überraschendes und spannendes über die Tier- und Pflanzenwelt bei. Der Feldstecher und die Fotokamera werden für die nächsten 14 Tage zu meinen ständigen Begleitern. Ich staune bei der ersten Begegnung mit Giraffen über ihre Eleganz. Die folgenden Tage bieten ein Feuerwerk an kleinen und grossen Überraschungen. Die grandiosen Elefanten auf ihrer Wanderung, die grazilen Antilopen, das faszinierende Leben der Termiten, kreisende majestätische Adler, anmutige Grosskatzen, verspielte Mongusen, die seltenen Rhinos oder die wundersamen Bäume und Sträucher. Ich bin wirklich überwältigt von der Vielfalt der Savanne und den weiten Ebenen.

Ein weiteres eindrückliches Erlebnis ist der Besuch eines Waisenheims. Die Kinder winken uns schon von Weitem zu. Wir pflanzen einen Baum (Mti) für Afrika und lassen uns von neugierigen Kindern in lebhafte Gespräche verwickeln.

Nun zeichnen sich Silhouetten von Akazienbäumen gegen den roten Abendhimmel ab, die Sonne geht unter und in kürzester Zeit weicht der Tag der Nacht. Wir sitzen gemütlich am Feuer und lauschen den Geschichten über Afrika. Aus der Ferne vernehmen wir den Laut eines Löwen.

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